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Deutsches Stuhlmuseum | Konzept

 

Konzept des Museumsprojektes
Deutsches Stuhlmuseum Eimbeckhausen e.V.

Für das Stuhlmuseum wurde ein Konzept erarbeitet, welches die Entstehung und Entwicklung, die Wirtschaftlichkeit und die Arbeitsbedingungen des Stuhlhandwerks dokumentiert. Hinzu kommen Arbeitskurse und das Aufarbeiten alter Stühle (z.B. Flechten, Polstern, Beizen) sowie das Anfertigen alter Stuhlmodelle in Miniatur. Mehrfach vorhandene Stühle werden nach gründlicher Aufarbeitung im Rahmen einer Stuhlbörse per Katalog und Internet verkauft, um so einen Teil der Kosten zu decken.



  1. Stuhlmuseum
    Der Stuhlmuseumsbereich wird in folgende Fachbereiche gegliedert:
    1. Die historische Entwicklung des Stuhles
      Es soll an einer bildlichen Darstellung, sowie an vorhandenen Exponaten eine Reise durch die verschiedenen Stil- und Kunstepochen mit den wichtigsten Merkmalen gezeigt werden.
    2. Konstruktionen und Konstruktionsmerkmale im Stuhlbau
      Es soll an bildlichen Darstellungen und an einzelnen unten aufgeführten Exponaten sowie an Halb- und Fertigteilen, Konstruktionen von Holzverbindungen, Holzverformungen, Holz-Metallverbindungen gezeigt werden:
    3. Stühle aus dem heimischen Bereich
      Es werden Stühle (Abbildungen und Exponate) aus den Anfängen der heimischen Werkstätten (ab 1830) und Produktionen 1875 - 1945 (darunter auch Kriegsproduktionen ) sowie Erzeugnisse von 1950 bis 2000 gezeigt.
    4. Handwerkliche Herstellung und Serienproduktion des Stuhlbaues
      Gezeigt werden alte handwerkliche Werkzeuge und ihre Anwendung aus den Anfängen der Stuhlherstellung. (vom Baumstamm bis zur Endproduktion)
    5. Räumlich wohnliche Darstellung: Wohnen mit Stühlen aus verschiedenen Zeitepochen
      Gezeigt werden kleine eingerichtete Wohnräume aus verschiedenen Zeitepochen. z.B.: Heimarbeiter flechten in Wohnküche (1950)
    6. Darstellung und Literatur rund um den Stuhlbau
      Es werden aus dem heimischen Bereich anhand von vorhandenen Unterlagen dargestellt
  2. Werkstattbereich
    Es wird eine Werkstatt eingerichtet zur Restaurierung der vorhandenen Stühle und zur Instandhaltung des Gesamtprojektes.
  3. Museumscafé (Landcafé)
    Es wird ein Museumscafé mit Cafégarten eingerichtet.
  4. Stuhlbörse
    Es sind bereits weit über 1500 Stühle (gesammelt und gekauft) vorhanden. Auch weiterhin werden dem Museum viele verschiedene Stühle allen Alters zufließen.
  5. Lehrgänge / Arbeitskurse
    Es sollen Lehrgänge und Kurzkurse durchgeführt werden (evtl. auch über VHS). Folgende Bereiche sind vorgesehen
  6. Außenbereich - Freigelände - ständig wechselnde Ausstellungen
    Im Freigelände wird ein altes vorhandenes (zur Zeit zerlegtes) Fachwerkbackhaus mit Backofen wieder aufgebaut.
  7. Sonstiges, Sinn, Zweck und Ziel des Museumsprojektes
    Durch die dargestellte Vielseitigkeit an Angeboten des Projektes ist ein reger, dauernder Betrieb mit Gästen und interessierten Menschen jeder Altersgruppe gewährleistet. Ein nur-Museumsbetrieb wäre schon im Vorfeld ein gestorbenes Projekt.


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